Donnerstag, 19. Oktober 2017

Solidarität mit den Geflüchteten Mannheim

Solidarität mit den Geflüchteten Mannheim

Heute schien es mir geboten, an dieser Veranstaltung teilzunehmen. 





Auch konnte ich einige Worte sagen, respektive an ein paar Zahlen und Fakten erinnern. 





Auch bei der Verteilung etlicher Flyer habe ich mithelfen können. 


Der Clip:

https://www.youtube.com/watch?v=RUkG4G2r7j4






Dialog mit einer Passantin


"Was ist das! Flüchtlinge? Kann man gar nicht genug davon abschieben!"


"Also ..."

"Ach was, die sind alle faul und wollen nicht arbeiten! Das jobcenter ist voll davon!"

"Nun, sehen Sie, in dem Bereich bin ich Fachmann, und ..."

"Erzählen Sie nix! Ich kenne ganze Stadtviertel von denen hier. 80% arbeiten nicht von denen!"



* * * * * * *


... und entschwand eiligen Schrittes mit einer abfälligen Handbewegung.
Hätte sie noch ein wenig verweilt, hätte ich ihr gern berichtet, dass viele Geflüchtete ja jahrelang gar nicht arbeiten DÜRFEN.
Und wenn sie es dann dürfen, werden sie oft anhand Vorurteilen, noch nicht perfekter Sprachkenntnisse, hier nicht anerkannter Abschlüsse im Heimatland, etc. nicht genommen. 
Und: wir haben heute insgesamt schon etwa vier bis fünf verfügbare Erwerbslose auf eine offene Stelle ...!

Nun ja. Fakten und Informationen: wer braucht das schon?

MfG
Burkhard Tomm-Bub, M.A. 












* * * 



  




  

Kommentare:

  1. http://www.spiegel.de/spiegel/sahra-wagenknecht-fordert-dass-die-linke-ihre-fluechtlingspolitik-aendert-a-1173934.html

    Selbst die linke kapiert, dass es so nicht weitergehen kann. Sie anscheinend weniger.

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  2. MutigeR Herr oder Frau "Anonym21. Oktober 2017 um 08:46",
    Frau Wagenknecht ist nicht "Die Linke".
    Und selbst sie will "das Asylrecht verteidigen".
    Was in D hinsichtlich Abschiebungen, Ablehnungen, etc. passiert, ist aber in vielen Fällen lächerlich, absurd, unmenschlich und für die Betroffenen sehr gefährlich.
    BTB

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  3. "Frau Wagenknecht ist nicht "Die Linke"."
    Och, wirklich? Dann ist Gauland und Höcke auch nicht "die" AFD.

    "Und selbst sie will "das Asylrecht verteidigen"."

    Dabei aber eben die, die hier nichts verloren haben abschieben. Was völlig richtig ist. was ich ebenso richtig finde.

    "Was in D hinsichtlich Abschiebungen, Ablehnungen, etc. passiert, ist aber in vielen Fällen lächerlich, absurd, unmenschlich und für die Betroffenen sehr gefährlich."

    Nein, es ist geltendes Recht. Jemand der hier kleine Bleibeperspektive hat, gehört abgeschoben. Erst recht Straftäter!

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  4. "MutigeR" Herr oder Frau Anonym 22. Oktober 2017 um 05:41",
    Sie irren.
    Geltendes Recht mag manches sein. Im Falle der Asylpraxis ist es so, dass Teile des geschriebenen Rechtes dennoch "in vielen Fällen lächerlich, absurd, unmenschlich und für die Betroffenen sehr gefährlich" ist. Zudem auch unlogisch.
    Schon vor Jahrzehnten stand fest (und die Zahlen haben sich seitdem nicht geändert), dass wir jährlich (!) MINDESTENS 200 000 Menschen brauchen, die ins Land kommen und auch dauerhaft bleiben (wollen)! Besser mehr. Dies um die Demoskopie in D sinnvoll auszugleichen.
    Zudem spreche ich nicht nur vom geltenden Recht, sondern auch von dessen konkreter Umsetzung. Die ist (wie btw. auch im Bereich Hartz IV) oftmals falsch, rechtswidrig, vorschnell, unmenschlich, etc.
    Wer bleiben möchte, sollte bleiben können und dürfen. Das muss niemendem schaden, das nutzt vielen. Wer Unrecht begeht, muss angemessen bestraft werden.
    So einfach ist das in der Tat.
    Gruß
    Burkhard Tomm-Bub, M.A.

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