Montag, 14. August 2017

Erstmalig eine Wahlempfehlung

WAHLEMPFEHLUNG

Es gibt da eine Partei. In der ich nicht Mitglied bin.
Und an der ich einiges und Einige klar zu kritisieren habe.
Als sehr junger Mensch hatte ich einen "Willy wählen!"-Anstecker.
Im Laufe der Jahrzehnte war ich Mitglied bei den GRÜNEN und sogar bei der SPD...
Es gab einige kleinere Schlüsselerlebnisse.
Und es kamen Kriegsbeteiligungen und das unsägliche "Hartz IV".
(Als Ex - Fallmanager im jobcenter weiß ich da hinsichtlich des ALG II sehr genau, wovon ich spreche!)
Allgemein rückten in den letzten Jahre dann schier ALLE Parteien ein gehöriges Stück nach Rechts.
Und das mache ich nicht mit!
Ich sehe mich als ernsthaften Pazifisten und meine Nationalität ist "Mensch".
Humanismus, Gerechtigkeit und Toleranz sind mir sehr wichtig. Desgleichen Feminismus und Freiheit von Diskriminierung allgemein.
Daher bleibt mir keine andere Möglichkeit, als erstmals eine Wahlempfehlung auszusprechen:
DIE LINKE!
MfG
Burkhard Tomm-Bub, M.A. 
67063 Ludwigshafen

Hier Auszüge aus dem aktuellen Wahlprogramm:
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Der Parteitag der LINKEN in Hannover vom 9. bis 11. Juni 2017 hat mit großer Mehrheit das nachfolgende Wahlprogramm für die Bundestagswahlen 2017 beschlossen (Auszüge):
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Das Hartz-IV-System ist gescheitert und muss abgeschafft werden! Wir ersetzen es durch eine sanktionsfreie Mindestsicherung.
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Niemand soll im Alter von weniger als 1.050 Euro leben müssen. Die Höhe der Solidarischen Mindestrente wird regelmäßig an die Entwicklung der Lebenshaltung angepasst, darf aber nicht abgesenkt werden.
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Menschen und Natur vor Profite – für eine soziale, ökologische und demokratische Wirtschaft der Zukunft!
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Ohne Angst verschieden sein können
Vielfalt ist für uns kein Lippenbekenntnis, sondern eine Selbstverständlichkeit, ein Zeichen von Lebensqualität und Humanismus. Dafür müssen wir gegen Diskriminierung vorgehen. Wir stehen an der Seite derjenigen, die von prekärer Arbeit und Niedriglohn, ungleichen Bildungschancen, Rassismus, Sexismus, Behindertenfeindlichkeit und Altersdiskriminierung, Homo- und Transfeindlichkeit betroffen sind. Von Diskriminierung betroffene Menschen müssen aber nicht nur geschützt werden. Zugleich ist notwendig, ihre (Selbst-)Organisationen finanziell und politisch zu stärken.
Wir wollen mehr und ausfinanzierte Hilfs- und Beratungsangebote für unter Druck gesetzte Frauen schaffen, kostenlos und in ihrer Sprache. Das Personal dafür benötigt gute Arbeitsbedingungen.
Altersarmut ist weiblich. Alleinerziehende, die das höchste Armutsrisiko tragen, sind fast immer Frauen. Trotzdem werden Frauenrechte seit einiger Zeit wieder in Frage gestellt. Es gilt, sie weiter zu verteidigen und sich nicht zufrieden zurückzulehnen. Bessere Löhne und Gehälter, sichere Arbeitsplätze, Einbeziehung der Haus- und Pflegearbeit in Gehaltsverhandlungen, der Kampf um weitere Verkürzungen der Arbeitszeiten.
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DIE LINKE ist die Partei des Friedens. Wir haben als einzige Partei und Fraktion im Deutschen Bundestag den Auslandseinsätzen der Bundeswehr nicht zugestimmt und werden es auch in Zukunft nicht tun. Wir kämpfen für konsequente Abrüstung und wollen den Export und die Produktion von Waffen und Rüstungsgütern verbieten. Die Umbrüche in der Weltordnung, die Militarisierung von weltweiten Konflikten, die Aufrüstungspolitik der EU und ihrer Mitgliedsstaaten machen diese Forderungen dringlicher denn je. Mit den Geflüchteten ist für viele Menschen erlebbar geworden: Die Welt von heute kennt kein Außen mehr, wir leben alle in derselben Welt. Im Inneren bedroht die gewollte Aufrüstung – besonders unter den Bedingungen der »Schuldenbremse« – den Bestand bzw. nötigen Ausbau des Sozialstaates. Nach außen deformieren Krieg, Waffenexport und Militarisierung die zivile, soziale und demokratische Entwicklung vieler Länder.
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